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21.04.2011
Arctic Paper begeht Welttag des Buches:
Bewahrung des gedruckten Wortes in Schule und Unterricht!

Es gibt einen beunruhigenden Trend hin zu einer allmählichen Verschlechterung des Leseverständnisses unter Jugendlichen. Diese Tendenz zeichnet sich im gesamten OECD-Raum ab, wo seit 2000 alle drei Jahre die sogenannte PISA-Studie (Programme for International Student Assessment) durchgeführt wird.   Wenn Arctic Paper den diesjährigen Welttag des Buches und des Urheberrechts begeht, steht die Bedeutung des Leseverständnisses und des gedruckten Wortes im Unterricht im Mittelpunkt.  

Wissenschaftliche Studien haben einen deutlichen Zusammenhang zwischen dem Leseverständnis und der schulischen Leistung in anderen Fächern ermittelt. Vor allem deshalb ist es beunruhigend, dass jeder fünfte Schüler in den OECD-Ländern gegenwärtig nicht einmal die Kompetenzstufe 2 auf der in der PISA-Studie verwendeten sechsstufigen Skala erreicht. Das bedeutet, dass diese Jugendlichen nicht über die Lesefertigkeiten verfügen, die sie zu einem effektiven und produktiven Beitrag für die Gesellschaft befähigen würden. In der letzten durchgeführten Studie erreichte nur knapp 1 Prozent aller Schüler die Anforderungen der höchsten Stufe 6.

 

Die Liste der Staaten mit den besten Ergebnissen in der PISA-Studie wird von China und Südkorea angeführt. Von den europäischen Ländern hat Finnland mit Platz 3 das beste Leseverständnis unter 15-jährigen Schülern. Auf Platz 10 folgen die Niederlande.  Viele andere europäischen Länder weisen wesentlich schlechtere Ergebnisse auf, wobei Norwegen, Estland, die Schweiz, Polen, Island und Liechtenstein knapp über dem OECD-Mittelwert liegen.

 

In der heutigen, zum großen Teil wissensbasierten Gesellschaft können Länder mit den besten Ergebnissen im Bereich Leseverständnis große Wettbewerbsvorteile erzielen, unterstreichen die Organisatoren der PISA-Studie.  

 

Veränderte Mediengewohnheiten

Wodurch kommt diese Entwicklung zustande? Wissenschaftler, die den Zusammenhang zwischen technischer Entwicklung und dem Lesen untersuchen, verweisen u.a. auf veränderte Lebensgewohnheiten und neue Nutzungsmuster in Bezug auf Medien und Literatur als Faktoren, die zu diesem Trend beitragen.

 

„Wir als Papierproduzenten wollen uns natürlich für das gedruckte Wort stark machen, das insbesondere als Unterrichtsmittel unübertroffen ist. Das Lesen von Büchern ist äußerst wertvoll, denn das Buch ermöglicht den Zugang zu neuen Welten und fördert Fantasie, Einfühlungsvermögen und persönliche Entwicklung. Untersuchungen zeigen auch sehr deutlich, dass ein Text in gedruckter Form leichter aufzunehmen ist als über andere Medien, zum Beispiel digitale“, erklärt Hans Karlander, Vertriebs- und Marketingleiter bei Arctic Paper.

 

 

„Der Welttag des Buches und des Urheberrechts ist eine ausgezeichnete Gelegenheit, die Menschen zum Lesen von gedruckten Büchern zu ermuntern und die wichtige Rolle des Lehrbuchs in Schulen auf der ganzen Welt hervorzuheben“, meint Hans Karlander. Von Arctic Paper wird dieser Tag in verschiedenen europäischen Ländern durch lokale Aktivitäten in Zusammenarbeit mit Schriftstellern, Buchherstellern und Verlagen begangen.

 

Weitere Informationen erhalten Sie von:

 

Hans Karlander, Vertriebs- und Marketingleiter, Arctic Paper, +46 031 63 17 08.

 

Mehr über die PISA-Studie erfahren Sie hier!

   

Fakten Welttag des Buches und des Urheberrechts

Der 23. April ist zu einem Symbol für die Weltliteratur geworden. An diesem Tag im Jahr 1616 starben die großen Schriftsteller Cervantes, Shakespeare und Inca Garcilaso de la Vega. Er ist außerdem Geburts- oder Todestag anderer hervorragender Schriftsteller wie Maurice Druon, Haldor K. Laxness, Vladimir Nabokov, Josep Pla und Manuel Mejía Vallejo. 

Daher war dieses Datum für die 1995 in Paris abgehaltene Generalkonferenz der UNESCO eine natürliche Wahl, als man einen besonderen Tag für die weltweite Würdigung von Büchern und Schriftstellern einführen wollte. Alle Menschen und insbesondere Jugendliche sollen die Möglichkeit haben, die Freuden des Lesens zu entdecken und dem unersetzlichen Beitrag von Schriftstellern und Publizisten zum sozialen und kulturellen Fortschritt der Menschheit mit Respekt begegnen. Zu diesem Zweck hat die UNESCO den Welttag des Buches und des Urheberrechts sowie den UNESCO-Preis für Kinder- und Jugendliteratur im Dienst der Toleranz ins Leben gerufen.

 

 

Über Arctic Paper:

Arctic Paper S.A. produziert und vermarktet hochwertiges grafisches Feinpapier. Der Konzern ist an der Warschauer Börse notiert und eines der führenden europäischen Unternehmen in seinem Produktsegment. Die Produktion erfolgt in Schweden in den Papierfabriken Arctic Paper Munkedals und Arctic Paper Grycksbo, in Polen bei Arctic Paper Kostrzyn und in Deutschland bei Arctic Paper Mochenwangen und umfasst jährlich insgesamt rund 825.000 t Papier.

 

Zum Produktsortiment gehören die Marken Amber, Arctic, G-Print, Munken, Pamo und L-Print, die hauptsächlich als Design- und Buchpapier Anwendung finden. Arctic Paper beschäftigt 1.650 Mitarbeiter und besitzt Vertriebsbüros in 15 europäischen Ländern.

 

 

 



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